Förderkreis Reinickendorf wird 25 Jahre

Große Festveranstaltung in Heiligensee

14.11.2004 Der Förderkreis für Bildung, Kultur und internationale Beziehungen Reinickendorf e.V. feierte am Sonntag mit einem zünftigen Wildschweinessen zusammen mit geladenen Ehrengästen sein 25-jähriges Bestehen. 1979 gründeten rund 20 Männer und Frauen den „Reinickendorfer Heimatverein“, der seitdem mit vielen engagierten Ehrenamtlichen die wechselvolle Geschichte des Vereins gestaltete. Elf Museumsfeste, Ortsteilfeste anlässlich der Gründungsjubiläen wie zum Beispiel in Waidmannslust, Wittenau und zuletzt Hermdorf wurden organisiert. Festschriften begleiteten diese Jubiläen, Chroniken wurden herausgegeben, und zuletzt die Reihe „Entdecken Sie Reinickendorf. Spaziergänge in...“ wurden vom Förderkreis herausgegeben. Die ständigen Arbeitsgruppen des Vereins bieten für interessierte Reinickendorferinnen und Reinickendorfer die Möglichkeit zu ortsgeschichtlichen Studien im Arbeitskreis Tegel sowie den Rahmen für handwerklich-künstlerische Betätigung in den alten Handwerkstechniken Töpfern und Buchbinden. Und wer nicht gleich regelmäßig an einer Gruppe teilnehmen möchte, kann an den Tagen der offenen Tür einfach mal hineinschnuppern, ausprobieren, zuschauen.

Gründungsmitglied Detlef Dzembritzki (MdB), 1979 der erste 1. Vorsitzende des Vereins, hob das große ehrenamtliche Engagement hervor, mit dem die wunderbaren Museumsfeste gelangen, mit dem Geschichte lebendig wurde in Ausstellungen und Büchern.

Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura schlug eine Mitgliedschaft des Bezirkes Reinickendorf vor.

Karl Richter, mit 100 Jahren das älteste Mitglied des Förderkreises, dankte noch einmal allen für die Glückwünsche zu seinem Geburtstag und drückte seine Freude über den „Dorfboten“ aus, der anlässlich seines Geburtstages erschienen war.

Die Musiker Emin Mamedon und Dmitri Levine gaben der Festveranstaltung den richtigen festlichen Rahmen, der Zigeunergeiger Thomas Espanner mit seiner internationalen Gruppe Zigan-tzigan brachte den „alten“ Laden anschließend in Schwung.

Pläne für die Zukunft gibt es reichlich, seien es weitere Veröffentlichungen, die sich in Vorbereitung befinden, die Fortsetzung der schönen Tradition der Museumsfeste oder auch die Mitarbeit an der Fortsetzung des Naturerlebnispfades Lübars über Hermsdorf hinaus bis Tegel. Jüngstes „Kind“ des Vereins ist die eigene Internetseite, die zum Jubiläum noch gerade so freigeschaltet werden konnte und in den nächsten Wochen nach und nach mit Inhalten gefüllt werden soll. Wie überall im Förderkreis wird auch hier nur ehrenamtlich gearbeitet.